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Eine Anschlussfinanzierung steht immer dann an, wenn Ihr bestehendes Darlehen durch ein neues Darlehen abgelöst wird.
Wann ist eine Anschlussfinanzierung möglich?
Läuft Ihre Zinsbindung aus, ist ein Wechsel zu einem anderen Anbieter problemlos möglich.
Beginnen Sie frühzeitig damit, Angebote zu vergleichen. Am Besten mindestens drei Monate vor Ablauf Ihrer Zinsbindung.
Eine Prolongation ist die Verlängerung des Darlehens bei derselben Bank wie bisher.
Von einer Umschuldung spricht man, wenn Sie das neue Darlehen bei einer anderen Bank als der bisherigen aufnehmen.
Was kostet eine Umschuldung?
Bei einer Umschuldung fallen Notar- und Grundbuchkosten an. Sie sollten darauf achten, dass der bisherige Darlehensgeber die als Sicherheit eingetragene Grundschuld abtritt. Eine solche Abtretung verursacht für Sie wesentlich geringere Kosten als die Löschung der Grundschuld im Grundbuch und ein anschließender Neueintrag.
Worauf muss ich sonst noch achten?
Beim Vergleich der Konditionen sollten Sie nicht nur die reine Effektivverzinsung betrachten. Achten Sie auch auf "versteckte" Gebühren wie Kontoführungsgebühren. Diese sind nicht in der Effektivzinsberechnung nach der Preisangabenverordnung (PAngV) enthalten.
Ein weiteres Vergleichskriterium sind mögliche außerplanmäßige Sonderzahlungen. Bei der PSD Bank RheinNeckarSaar eG haben Sie die Möglichkeit, zusätzliche jährliche Sonderzahlungen von bis zu 5 Prozent der ursprünglichen Darlehenssumme zu leisten.
Durch richtige Planung der Anschlussfinanzierung sparen Sie oft einen großen Teil der monatlichen Zinszahlungen. Wenn Sie Ihre monatliche Teilzahlung konstant halten, fließt ein größerer Anteil davon in die Tilgung des Darlehens. Sie zahlen Ihren Kredit somit schneller zurück.
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